Bis 1950 erreichten über eine halbe Million Donauschwaben als Flüchtlinge und Vertriebene vor allem Bayern und Baden-Württemberg, aber auch Österreich und Übersee. Der Neubeginn war schwierig: Wohnraum, Arbeit und gesellschaftliche Anerkennung fehlten häufig. Gegenseitige Hilfe spielte daher eine zentrale Rolle.
Landsmannschaften entstanden, um den Zusammenhalt zu stärken, getrennte Familien wiederzufinden und den Alltag zu bewältigen. Außerdem setzten sie sich für Entschädigung, Integration und politische Vertretung ein. Mit Eigeninitiative und Unternehmergeist beteiligten sich die Donauschwaben am Wiederaufbau der Nachkriegsgesellschaft.