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Von Österreich-Ungarn zu Großrumänien: Die Zugehörigkeit der Siebenbürger Sachsen

Von Österreich-Ungarn zu Großrumänien: Die Zugehörigkeit der Siebenbürger Sachsen

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Im 20. Jahrhundert lebten und überlebten die Siebenbürger Sachsen in unterschiedlichen Staaten und Regierungsformen.
Im 1867 gegründeten Österreich-Ungarn gehörten sie zum transleithanischen, von Budapest aus regierten Teil der Habsburgermonarchie und mussten sich insbesondere den Magyarisierungstendenzen der ungarischen Regierung erwehren – letztlich mit Erfolg. Dennoch kämpften sie im Ersten Weltkrieg für diesen Staat.
1918 beschlossen die Rumänen auf einer Volksversammlung in Karlsburg (Alba Iulia) die Vereinigung Siebenbürgens mit dem Königreich Rumänien. Aufgrund der dort verkündeten Zusicherungen, die sprachliche und kulturelle Autonomie der nationalen Minderheiten zu respektieren, stimmten die Siebenbürger Sachsen diesem Anschluss 1919 zu. Er wurde 1920 im Friedensvertrag von Trianon völkerrechtlich bestätigt und von einem umfassenden Minderheitenschutzvertrag begleitet.