Widerstand gegen das NS-Regime
Während Teile des pommerschen Adels die NS-Politik zunächst mittrugen, gab es auch unter national-konservativen Gutsbesitzern wie Hans Schlange-Schöningen oder Edward von Kleist-Schmenzin frühe erbitterte Gegner des neuen Regimes. In der evangelischen Kirche formierte sich ebenfalls Protest. Aus einem „Pfarrernotbund“ ging die „Bekennende Kirche“ hervor, die 1934 auf einer ersten Synode in Stettin ihre ablehnende Haltung zur NS-Ideologie formulierte. Der „Kirchenkampf“ führte noch im selben Jahr zu Verhaftungen von pommerschen Pfarrern. Eine Leitfigur der Bewegung, der später im KZ ermordete Dietrich Bonhoeffer, hatte in Finkenwalde bei Stettin ein Predigerseminar der Bekennenden Kirche geleitet.