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Der Erste Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg

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Kriegsbegeisterung und Friedensdemonstrationen 

Nach der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien am 28. Juli 1914 kam es auch in Pommern zu patriotischen Kundgebungen. In der Hauptstadt Stettin, wie in vielen Städten des Deutschen Reiches, zogen kriegsbegeisterte junge Männer durch die Straßen. Gleichzeitig demonstrierten tausende Arbeiter für den Frieden. Der pommersche Adel handelte gemäß seinen Prinzipien von Treue und Pflichterfüllung und unterstützte das politische System der preußisch-deutschen Monarchie auch während des Krieges. Die Regimenter Hinterpommerns wurden vor allem an der Westfront in Belgien und Frankreich eingesetzt.

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Im Krieg: Pommerns Bürger hungern für das Deutsche Reich

In Stettin befand sich die wichtigste nördliche Eisenbahnbrücke über die Oder, wo Militärtransporte zwischen West- und Ostfront entlangliefen. Der Schiffbau der Stettiner Werften (Vulkanwerft und Oderwerke) profitierte vom Krieg durch Aufträge der deutschen Rüstungsindustrie. Bis 1916 war Pommern als größte Agrarregion des Reiches zunächst auch kaum von der allgemeinen Lebensmittelknappheit betroffen. Das änderte sich jedoch drastisch im sogenannten Kohlrübenwinter 1916/17 mit dem Anlaufen des Hindenburg-Programms, das alle noch verfügbaren Landarbeiter für die Kriegswirtschaft rekrutierte. Jetzt wurden in Pommern Lebensmittel rationiert, um die Menschen in anderen Teilen des Reiches versorgen zu können. Eine Hungersnot war die Folge.