1947 wurde die Rumänische Volksrepublik ausgerufen. Die zweite Agrarreform sowie die Verstaatlichung von Betrieben und Banken führten zur wirtschaftlichen Verelendung weiter Teile der Bevölkerung. Erst 1956 erhielten die sächsischen Bauern ihre Gehöfte zurück, doch waren viele inzwischen nahezu unbewohnbar geworden. Zahlreiche ehemalige Landwirte wurden zu entwurzelten Industriearbeitern. Auch das Schulwesen wurde verstaatlicht und von der kommunistischen Diktatur zur Erziehung des „neuen Menschen“ instrumentalisiert. Immerhin konnte der deutschsprachige Unterricht ab 1949 fortgeführt werden. Politische Verfolgungen verstärkten zugleich den Wunsch nach Aussiedlung in die Bundesrepublik Deutschland.
Leben unter der kommunistischen Diktatur
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